Markisen montieren - Markisenmontage nach neuer CE-Norm DIN-EN 13561

 

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Was Sie beim Kauf einer Markise mit oder ohne Montage wissen sollten - Grundlagen der Markise Befestigung - Markisen montieren - Markisen Montage (befestigen) - hier erhalten Sie alle Info´s :

Ab dem 01.03.2006 ist die neue CE-Normung und Prüfungsrichtlinie für Markisen und die Markisenmontage gültig !

Die großen Markisenhersteller haben mit der Norm DIN EN 13561 auf einen für alle gültige d.H. EU-weite - Norm zum Thema Markisen und Markisenmontage erarbeitet. Schon vor 10 Jahren wurde mit der Ausarbeitung dieser Norm begonnen. Letztes Jahr wurde diese endlich fertiggestellt.
 Ab dem 01.03.2006 ist diese Norm für alle Markisenhersteller und Montagefirmen gültig. Man kann nur sagen endlich... denn ..so mancher Markisenmonteur war sich in der Vergangenheit nach der Montage einer Markise, vor allem dann, wenn diese an eine Ziegel-Wand montiert wurde, nicht mehr sicher ob diese wirklich am nächsten Tag noch hängt und in wie weit er dafür haftet, wenn es zum Schaden kommt! Auch die immer höheren Ansprüche an die Wärmedämmung verringern stetig die Materialdichten und dadurch die Zugfestigkeiten von Dübel und Befestigungsmaterial ! Es wurde als höchste Zeit.

Es gab bis Dato auch keine einheitlichen Angaben der Hersteller bis zu welchen Windstärken eine Markise in Abhängigkeit der Größe und des Montageuntergrundes ausgefahren werden darf und in wie weit hier bei einem Schaden Haftungsansprüche an den Monteuer bzw Markisen-Lieferanten entstehen ! Dies führte zuletzt auch dazu, dass die Markisen-Hersteller keine Schrauben und Dübel mehr zur Markise mitlieferten. 

Die Vorgehenswies….

Es wurde als erster Schritt eine klare Klassifizierung von sogenannten Windklassen festgelegt ! Jeder Markisenhersteller hatte die Auflage bis zum 01.03.2006 seine Markisen anhand vorgegebener Prüfungsrichtlinien (Prüfstände - Prüfzyklen) zu testen und entsprechend der Testergebnisse nach Belastbarkeit den Windklassen 1-3 einzuordnen. Die Prüfergebnisse müssen entsprechend der Normung dokumentiert sein. Jede geprüfte Muster-Markise welche getestet wurde muss 10 Jahre zum Zwecke der Kontrolle aufbewahrt bzw. eingelagert werden. Anhand dieser Prüfung erhält der entsprechende Markisentyp das sogenannte CE Prüfzeichen !

Die Windklassen sind wie folgt definiert:

Windklasse 0:
Die Windklasse 0 entspricht (nach DIN EN 13561) entweder einer nicht geforderten oder nicht gemessenen Leistung oder einem Produkt, dass die Anforderungen der Windklasse 1 nicht erfüllt.

Windklasse 1:
Die Markise darf bis maximal Windstärke 4 ausgefahren bleiben. Definition = mäßige Briese, mäßiger Wind. Der Wind bewegt Zweige und dünnere Äste, hebt Staub und loses Papier. Geschindigkeit
 20-27 km/h = 5,5-7,4 m/s

Windklasse 2:
Die Markise darf bis maximal Windstärke 5 ausgefahren bleiben. Definition = frische Briese, frischer Wind. Kleine Laubbäume beginnen zu schwanken, Schaumkronen bilden sich auf den Seen. Geschwindigkeit 29-38 km/h = 8,1-10,5 m/s

Windklasse 3:
Die Markise darf bis maximal Windstärke 6 ausgefahren bleiben. Definition = starker Wind.
Starke Äste schwanken, Regenschirme sind nur schwer zu halten. Telegrafenleitungen pfeifen i Wind. Geschwindikeit 39-49 km/h = 10,8 – 13,6 m/s

Die Übertragbarkeit der Windklassen in Bezug auf die Markisen musste nun auch für die Montage d.h. für die fertig montierte Markise festgelegt werden. Dies wurde ganz einfach über die Grundlagen der Physik (Hebelgesetz , Drehmomentberechung) gelöst ! Berechnungsbeispiel
Anhand der Parameter Breite , Ausfall und Eigengewicht einer Markisen, können somit ab sofort die für eine Montage notwendigen Dübelauszugswerte errechnet werden. Die Auswahl der richtigen Dübel kann wiederum über die Angaben und Zulassungen der Dübelhersteller erfolgen.

Für die richtige Auswahl und normgerechte Montage einer Markise müssen in Zukunft folgende Punkte abgeklärt werden :

1. Auswahl der Markise – hat der Markisenlieferant des CE Prüfzeichen ??

2. Auf welche Windklasse wurde die Markise geprüft bzw. gibt der Hersteller Gewährleistung

3. Welche Dübelauszugswerte müssen für die entsprechende Windklasse und den tatsächlichen Montageuntergrund erbracht werden.

4. Auswahl der dafür notwendigen Dübel bzw. des richtigen Befestigungsmaterials

Zu Punkt 1 und 2

Achten Sie darauf , dass eine Markise das CE Prüfzeichen führt, und das der Hersteller Ihnen dokumentieren kann für welche Windklasse die Markise geprüft wurde !

Wenn keine anderen Angaben vorhanden sind, wird der Hersteller zunächst immer die entsprechenden Werte bei Montageuntergrund Beton der Güte C20/C25 (B25) angeben.

Qualitativ hochwertige Markisen gewährleisten die Windklasse 2 bei Montage auf Druckfestem Untergrund Beton C20/25 !

Sollte ein Markisenlieferant nicht in der Lage sein eine CE Prüfung mit Angabe der Winklasse nachzuweisen, ist dies in der Regel ein Indiz für mangelnde Qualität und Stabiliät . Dies dürfte auf die Mehrzahl der Billigimporte aus China und Polen zutreffen ! “Finger weg“ von solchen Markisen.

Unsere Markisen (www.sowero-markisen.de) haben bei den Prüfungen auch der Windklasse 3 standgehalten. Wir haben uns jedoch dafür entschieden keine Gewährleistung für die Windklasse 3 auszustellen !

Viele Markisenhersteller werden die Windklasse 3 in Zukunft für Werbezwecke missbrauchen. Hier sei aber darauf hingewiesen, dass es derzeit kaum Dübelsysteme gibt, die eine normgerechte Montage in dieser Klasse zulassen ! Bei der Windklasse 3 treten exorbitante Kräfte auf, die erhebliche Gefahren für Personen und die Statik von Gebäuden darstellen.

Beispiel: Windprüfung einer deutschen Qualitätsmarkise bei 15 m/s Windgeschwindigkeit


 























Zu Punkt 3 und 4

Innovative und fortschrittliche Markisenhersteller werden den Service bieten und zur bestellten Markise auch die notwendigen Dübelauszugswerte liefern, meistens sogar mit einem Vorschlag welche Dübel hierfür geeignet sind. Zur Berechnung wird jedoch immer der genaue Montageuntergrund benötigt !

Und hier haben wir nun das Problem und zwar den berühmten Unterschied zwischen Theorie und Praxis. Nun stellt sich die Frage wer liefert die verbindliche Angabe für den Befestigungsuntergrund ??

Sollte es nicht Möglich sein den Montageuntergrund und dessen Festigkeitswerte klar zu definieren, kann diese Norm eigentlich nicht exakt umgesetzt werden. Trotzdem bietet die Grundlage der Berechnung von Dübelauszugswerte in Verbindung mit dem Montageuntergrund erstmals die notwendige Sicherheit, damit Markisen fachgerecht und mit größt möglicher Sicherheit montiert werden können

Vorsicht ist geboten, wenn der Markisenlieferant keinen Montageuntergrund vorgibt und von Ihnen auch keine Informationen über den tatsächlichen Montageuntergrund verlangt, oder ohne Nachfrage über den Montageuntergrund Pauschalpreise über Montagekosten nennt. Solche Firmen ignorieren, meist auf Grund nicht vorhandener Fachkompetenz bzw. mangelnder Qualität Ihrer Produkte diese Richtlinien.

Auch sollten Sie die Zusammenarbeit mit vermeindlichen Markisenfachleuten meiden, die nach dem Motto “ haben wir schon 30 Jahre so gemacht, machen wir auch weiter so “ die Vorgaben dieser Norm ausser Acht lassen..

Unser Tipp:

Beachten Sie beim Markisenkauf und Markisen - Montage folgende Punkte :

1. Lassen Sie sich nicht durch pauschale Aussagen eines Verkäufers wir haben die “Beste Markise” täuschen. Jede Markise , die das CE-Prüfzeichen mit Windklasse II führt, kann zumindest in Sachen Stabilität auf die gleiche Stufe gestellt werden. Entscheidend ist dann eventuell doch der Preis. Beobachten Sie den Verkäufer in wie weit er die CE-NORM in seiner Beratung umsetzt. Ob er sich Gedanken über den Montageuntergrund und die spätere Ausführung der Montage und Anpassung der Montagekonsolen macht und wie er Sie als Kunde darüber aufklärt.. 

Machen Sie das CE-PRÜFZEICHEN Windklasse II der Markise und die Montage nach CE-Norm zum Bestandteil des Kaufvertrages. Die Markise selbst muss einen entsprechenden Prüf-Aufkleber haben. Die Montage muss über ein entsprechendes Montageprotokoll, ausgestellt vom Markisenmonteur , dokumentiert sein. Dieses Montageprotokoll muss die Art des Montageuntergrundes , die Bezeichnung der verwendeten Dübel, die berechneten Zuglasten und die damit erreichte Windklasse der montierten Markise enthalten.

Sie möchten Ihre Markise selber montieren..

2. Sollten Sie die Entscheidung getroffen haben die Markise selbst zu montieren, kann Ihnen der Markisenlieferant problemlos die erforderlichen Dübelauszugswerte berechnen und eine Dübelempfehlung aussprechen ! Auch wird der Markisenlieferant die notwendigen Montagekonsolen und deren Anzahl festlegen und mitliefern. Je nach Montageuntergrund wird der Lieferant die Anzahl und Beschaffenheit der Montagekonsolen an die Dübel und den Montageuntergrund anpassen.
Fakt ist, dass eine Markise mit z.B. 5 mtr Breite und 3 Mtr Ausfall,deren Montagekonsolen für die Montage auf Beton berechnet wurden, nicht mit der gleichen Anzahl Konsolen auf Montageuntergund Hochlochziegel oder Porenbeton montiert werden kann. Hier muß die Anzahl und gegebenenfalls, auf Grund anderer erforderlicher Achsabstände, die Beschaffenheit der Konsolen angepasst werden. .
Je nach Größe der Markise und Art des Montageuntergrundes wird es nicht immer möglich sein die Markise nach der Windklasse II zu montieren. Aber auch dies wird Ihnen eine kompetente Markisenfirma ausrechnen und entsprechend dokumentieren.

3. Über die Dübelauszugswerte und den Montageuntergrund können dann die richtigen Dübel auch über die Vorgaben der Dübelhersteller ausgewählt werden ! Praxisorientierte Daten und Anwendungsbeispiele finden Sie auf diesen Seiten. Sollten die genauen Angaben über den Montageuntergund und  Festigkeitswerte nicht vorliegen bzw. bekannt sein , können Sie mit einer Probebohrung die Art des Montageuntergrundes bestimmen. Für die Dübelauswahl legen Sie dann nachfolgende Werte zu Grunde.

Beton = Beton B25 C20/C25 Deckenmontage=Zugzone / Wandmontage=Druckzone ungerissen
Vollstein Ziegel = Mauerziegel MZ12
Vollstein Kalksandstein = KS12
Lochstein Ziegel = Hochlochziegel HLZ12
Lochstein Kalksandstein = KSL12
Porenbeton/Gasbeton = Porenbeton PB2

Wenn keine anderen Angaben über die Festigkeit des Montaguntergrund vorliegen ist dies die praxisgerechte Vorgehensweise zur Umsetzung dieser Norm.

Wenn man die Norm zu 100 % umsetzen möchte, müsste mann Dübelauszugstests am Objekt durchführen. Die Vorschriften hierfür geben jedoch vor, mindestens 12 Dübel zu setzen und diese mit der 1,3 fachen vorgeschriebenen Zugkraft zu belasten. Abgesehen von den dafür notwendigen Spezialwerkzeugen dürften die daraus entstehenden Kosten, zumindest bei privater Anwendung jeglichen vertretbaren Rahmen sprengen.

4. Die führenden Dübelhersteller wie Würth, Hilti, und Fischer liefern für alle Dübel ausführliche Dokumentationen, Zulassungen und Montageanleitungen - diese finden Sie auch auf diesen Seiten. Wenn die Zulassungswerte und Setzanweisungen bei der Montage beachtet und eingehalten werden, ist die Markise fachgerecht und mit der zur Zeit größt möglichen Sicherheit montiert!

Dübel und Befestigungsmaterial können Sie in vielen Online-Shop´s günstig bestellen siehe Beispiel..
 

Thomas-Mattauch_G

Nutzen Sie meine 15 Jährige Branchenerfahrung und informieren Sie sich im SOWERO - Bauelemente Online-Shop

www.sowero-markisen.de

Hier erhalten Sie Marken- Markisen mit CE-Prüfung
Ich stehe Ihnen auch mit Rat und Tat bei der Auswahl der richtigen Dübel zur Verfügung.

Wenn Sie bei SOWERO eine Markise erwerben, erhalten Sie auf Wunsch eine Dübel-Zuglast - berechnung mit der entsprechenden Dübelempfehlung
und Montageanweisung nach EN-Norm ...

Impressum

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Mit meiner Unterstützung und Ihrem handwerklichem Geschick können Sie Ihre Sowero-Markise normgerecht und vorschriftsmässig selbst montieren und dabei eine Menge Geld sparen ....

gez. Thomas Mattausch
Inhaber der Firma:
SOWERO Bauelemente


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Sonderfall
Untergrund Vollstein mit vorgesetzte
Klinkerfassade

Hinweis:
In unseren Schrauben und Dübelempfehlungen werden teilweise noch Befestigungsmaterialien in verzinkter Ausführung aufgeführt. Auf Grund der aktuellen Europäischen Normen und Richtlinien sind bei der Anwendung im Außenbereich nur noch Materialen aus Edelstahl zugelassen. Der Einsatz entsprechender Befestigungsschrauben bzw. Gewindestangen in verzinkter Ausführung unterliegt alleine dem Verantwortungsbereich des Anwenders bzw. ausführenden Monteurs.

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